Übergang Kindergarten/Schule Pfiffikus Schule Förderung Schuleingangsphase Steigerung der Sozialkompetenz Sprachförderung Mathematikförderung    Musische Förderung Unterricht in der Herkunftssprache Gesundheitserziehung Umwelterziehung Medienerziehung Integrationshilfekonzept Gemeinsamer Unterricht SEIS 

 

Pädagogisches Konzept

Unsere pädagogische Arbeit basiert auf den Richtlinien und Lehrplänen unseres Bundeslandes. Diese Vorgaben sind für alle Grundschulen des Landes verpflichtend. Sie enthalten die Aufgaben, Ziele und Inhalte unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit. Damit ist der Anspruch jedes einzelnen Schülers auf die Vermittlung von Wissen und grundlegenden Kompetenzen gesichert. Im „Bildungsportal des Landes NRW“ sind die Lehrpläne für jeden zugänglich.

Selbstverständlich hat jede Schule die Möglichkeit, im Rahmen der Lehrpläne, Schwerpunkte zu setzen und damit ein schuleigenes Profil zu entwickeln. Wir orientieren uns bei der Ausgestaltung unserer Schwerpunkte an unseren Schülern und deren sozialem Umfeld. Unser Ziel ist es, Stärken weiter auszubauen, Schwächen auszugleichen und Horizonte zu erweitern. Dabei haben wir immer das „Miteinander“ im Fokus. Getreu unserem Schulmotto „Wir Friedenstaler halten zusammen“, achten wir besonders auf den Erwerb sozialer Kompetenzen.

Wir sind stets bemüht, weiterführende Projekte und neue, zieladäquate Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung in die Arbeit mit unseren Schülern und Schülerinnen aufzunehmen. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere Arbeit und Ergebnisse vor.

 

 

 

 

 

Was ist die Pfiffikus Schule?
Zu ihrer Information bitte anklicken  Plakat, Flyer vorn, Flyer innen

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule:

Ein erfolgreicher Start unserer Lernanfänger ist uns ganz wichtig. Darum bereiten wir den Übergang vom Kindergarten in die Schule sorgfältig vor.

Vor der Anmeldung der zukünftigen Lernanfänger findet an unserer Schule ein Tag der offenen Tür statt. Die Lernanfänger und ihre Eltern sind eingeladen, unser Schulgebäude und die Ausstattung der Klassenräume kennen zu lernen. Die Kinder können den Unterricht in allen Jahrgangsstufen erleben und an den Angeboten der ersten und zweiten Klassen teilnehmen. Auch die offene Ganztagsschule und die Betreuungsgruppe stehen für alle Interessenten offen. Für Fragen der Eltern stehen wir jederzeit zur Verfügung. Unser Kennenlern-Flyer liegt aus.

Der Förderverein und die Schulpflegschaft bieten am Tag der offenen Tür in einem Elterncafe die Möglichkeit zum Kennen lernen und Erfahrungsaustausch mit den Eltern der Lernanfänger.
Zur Anmeldung führen wir ein Schulspiel an verschiedenen Stationen durch. Dadurch verschaffen wir uns einen guten Eindruck über die Schulfähigkeit der Kinder. Wir dokumentieren die Beobachtungsergebnisse und besprechen mit den Eltern in einem Abschlussgespräch unseren Eindruck.
Es folgt ein intensiver Austausch zwischen den Erzieherinnen der Kindergärten und uns, um den Eltern Tipps und Anregungen für eine weitere spielerische Förderung ihres Kindes zu geben.
Nach den Osterferien besuchen die zukünftigen Lernanfänger mit ihrer Kindergartengruppe die ersten Schuljahre und nehmen an einer Unterrichtsstunde teil.
Die Klassenlehrerinnen der zukünftigen ersten Schuljahre hospitieren in den Kindergärten, um ihre neuen Schüler /innen noch besser kennen zu lernen.

Für die Eltern der Lernanfänger findet kurz vor den Sommerferien ein gemeinsamer Elternabend mit den zukünftigen Klassenlehrerinnen statt. Es werden Informationen zur Klasseneinteilung, zum ersten Schultag und zu den benötigten Lernmitteln gegeben.

Mit einem ersten  Brief der Klassenlehrerinnen an ihre Schüler/-innen wird die lange Wartezeit bis zum ersten Schultag überbrückt. An diesem Tag begrüßt die ganze Schulgemeinde zusammen mit Pastor Härtel unsere Lernanfänger mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Milspe. Anschließend heißen wir die Lernanfänger in unserer Schulaula herzlich willkommen. Viele Klassen beteiligen sich an dem Programm der Einschulungsfeier. Danach gehen die Lernanfänger mit ihren Klassenlehrerinnen in die mit Spannung  erwartete erste Unterrichtsstunde. In dieser Zeit werden die Eltern von den Eltern der Zweitklässler mit  Kuchen und Getränken versorgt.

Die Kinder der zweiten Klassen übernehmen Patenschaften für die Lernanfänger und überreichen ihnen in der ersten Schulwoche ihre Patengeschenke.

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Sozialpädagogische Förderung in der Schuleingangsphase

Sozialpädagogische Förderung richtet sich nach dem Entwicklungsstand der Kinder. Sie bietet Hilfe und Unterstützung bei der Einübung verschiedener Fertigkeiten, sozialer Kompetenzen, der Kommunikationsfähigkeit und unterstützt das Selbstwertgefühl der Kinder.

Im Klassenverband, in Kleingruppen oder in Einzelarbeit im Lernstudio bietet die Sozialpädagogin, Frau Anke Taler, Förderung in folgenden Bereichen an:

-         Sprach- und Sprechförderung:

Hörübungen, Mundmotorik, Lieder-, Finger- und Bewegungsspiele, Reime und Sprechverse

-         Basale Förderung:

Spiel und Übungen zur Sinneswahrnehmung

-         Feinmotorik

Arbeit mit der Sandwanne, Schneideübungen, Arbeit mit unterschiedlichen Materialien und Spielen, Schreibmotorik

-         Grobmotorik

Übungen zur Körperkoordination, Psychomotorik, Gleichgewichtsübungen

-         Mathematische Grundfertigkeiten

Optische Wahrnehmung, Mengenbegriff, Raum-Lage-Beziehung, Flächen und Körper, Ordnen, sortieren und vergleichen

-         Förderung sozialer Kompetenzen

Regeln verstehen, beachten und einhalten, abwarten können, anderen helfen

Kommunikationsfähigkeit

-         Konzentrationsfähigkeit

Konzentrationsspiele, Brain-Gym, Entspannungsfähigkeit, u.a.

-         Elternberatung

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Sprachförderung an der GS Friedenstal

Seit der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse wissen wir, dass die Lesekompetenz der deutschen Kinder und Jugendlichen  im internationalen Vergleich nicht gut genug ausgebildet ist. Auch die Lehrerinnen unserer Schule stellen fest, dass die Lesemotivation und –häufigkeit bei unseren Kindern rückläufig ist. Ein starker Verdrängungswettbewerb durch Fernsehen und Computerspiele ist die häufigste Ursache. Leider wird nur noch wenigen Kindern regelmäßig vorgelesen, obwohl die Kinderliteratur einen wichtigen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen hat (Sprachentwicklung, Vermittlung von Werten, Förderung von kreativen Fähigkeiten, Ausbildung sozialen Lernens  und des Gefühlslebens).

Deshalb ist es für die Lehrerinnen an unserer Schule äußerst wichtig, Lesefreude und Lesemotivation bei den Kindern aufzubauen und langfristig zu erhalten.

Dieses Ziel verfolgen wir mit den Maßnahmen 1 bis 14:

  1. Lernserver Uni Münster, Rechtschreibförderung
  2. Antolin - Interaktive Leseförderung

Antolin ist ein innovatives Internetportal zur Leseförderung von der ersten Klasse an!
Die Schüler/-innen lesen ein Buch und beantworten dann in der Schule oder zu Hause online Quizfragen zum Inhalt. Dabei sammeln sie Pluspunkte für richtige Antworten (für falsche werden Punkte abgezogen), wodurch ein spielerischer Wettbewerb unter den Schülern entsteht.
Auf diese Weise fördert Antolin das sinnentnehmende Lesen und motiviert die Schüler/-innen, sich mit den Inhalten der gelesenen Werke auseinander zu setzen. Die Lehrerinnen haben online jederzeit die Möglichkeit, sich über die Leseleistungen aller Schüler/-innen zu informieren und gegebenenfalls korrigierend einzugreifen (z.B. durch Empfehlung von Büchern einer einfacheren/schwereren Lesestufe). Antolin unterstützt die selbstbestimmte Entwicklung der eigenen Leseidentität und motiviert nach unseren Erfahrungen durch diese Art der Auseinandersetzung mit Büchern besonders die Jungen zum Lesen.  www.antolin.de

  1. Schulbücherei

Seit März 2009 bietet unsere neu eingerichtete Schulbibliothek eine breite Palette spannender, mitreißender Kinderbücher an. Ob neuestes Kinderbuch oder Klassiker, alle Schüler/innen sind einmal in der Woche zum Stöbern und Schmökern herzlich eingeladen. Bei der Entdeckung der abenteuerlichen Welt der Kinder- und Jugendbücher beraten und helfen gerne Frau Dr. Bernhardt, Frau Eikermann, Frau Emde, Frau Erdugan, Frau Aslan, Frau Heerwagen und Frau Keskin.

Ausleihe der Bücher für die Klassen  1 und 2: freitags 10.00 bis 11. 30 Uhr
Rückgabe der Bücher für die Klassen 1 und 2: freitags von 9.30  - bis 10.00 Uhr

Ausleihe der Bücher für die Klassen 3 und 4: dienstags 10.00 - 11.30Uhr
Rückgabe der Bücher für die Klassen 3 und 4: dienstags 9.30 - 10.00 Uhr

  1. Autorenbegegnung

In jedem Schuljahr lernen die Kinder unserer Schule eine/n neue/n Kinder- und Jugendbuchautor/in persönlich kennen. Sie erhalten Informationen zur Biographie und der Schreibmotivation der Autoren. Gerne lassen sich die Kinder während der Lesung in eine Fantasie-Welt entführen.

  1. Bibliotheksbesuch

Die zweiten Klassen unserer Schule besuchen mit ihren Klassenlehrerinnen die Stadtbücherei in Ennepetal. Hier werden die Kinder durch Such- und andere Spiele in die Bibliotheksbenutzung eingeführt.

  1. Bücherkisten

In Kooperation mit der Stadtbücherei stellen die Klassenlehrerinnen Bücherkisten  zu bestimmten Themen des Sachunterrichts oder für den Lesegenuss zusammen.

  1. Vorlesestunde

In vielen Klassen lesen Lesemütter und –väter den Kindern in gemütlicher Atmosphäre aus Büchern der Stadtbücherei oder unserer Schulbibliothek vor. Dadurch soll das Zuhören geschult und das Interesse an Büchern geweckt werden.

  1. ZeusKids

Zeus (Zeitung und Schule) ist das medienpädagogische Projekt der Journalistenschule Ruhr für Schülerinnen und Schüler, das die Kinder spielerisch mit der Nachrichtenwelt bekannt macht. (z. B. Wie entsteht eine Zeitung? Wie arbeiten Redaktionen?).  Das Grundschulprojekt ZeusKids geht ab dem 2. Februar 2009 bis zum 3. April 2009 an den Start. Zwei Wochen lang bekommen Lehrer und Schüler der vierten Grundschulklassen ihre Zeitung kostenlos im Klassensatz – die Gelegenheit, sich mit dem Thema Zeitung auseinander zu setzen. www.zeuskids.de

  1. Schulinterner und schulübergreifender Lesewettbewerb

Jedes Jahr führen die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen erst innerhalb der Klasse dann klassenübergreifend einen Vorlesewettbewerb durch, indem sie aus selbst ausgewählten Büchern bekannte Texte vortragen. Der Schulsieger/Die Schulsiegerin wird durch ein Buchgeschenk prämiert und tritt dann gegen die Lesekönige/ innen der anderen Grundschulen Ennepetals im schulübergreifenden Vorlesewettbewerb der Stadtbücherei an.

  1. Klassenbücherei

In allen Klassenräumen befinden sich Klassenbüchereien, die von den Kindern sowohl im Unterricht als auch zu Hause genutzt werden.

  1. Lesestipps von Schülern für Schüler

Lieblingsbücher werden von den Schülern im Unterricht vorgestellt. Das macht oft genug auch „Lesemuffel“ neugierig und schafft Anreize, sich mit dem vorgestellten Buch zu beschäftigen.

  1. Lesekonferenzen

In Lesekonferenzen tauschen sich Schüler/innen, die das gleiche Buch gelesen haben, nach der Lektüre darüber aus.

  1. Buchbestellung

Alle Vierteljahre können die Schüler und Schülerinnen unserer Schule preisgünstige Bücher über den Este-Verlag  bestellen. Die Prämien des Verlages für Bestellungen nicht preisgebundener Bücher kommen der Schulbücherei zugute. Frau Verfürthh organisiert die Bestellungen und Ausgabe der Bücher.   www.leseland.de

  1. In jedem Schuljahr finden auch in der OGS verschiedene Leseförderstunden statt (z.B. Lese-AG, AG in Kooperation mit der Stadtbücherei, Lehrerförderstunden).

 

Hier ein paar Bilder von der Eröffnung der neuen Schulbücherei

       

 

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Mathematikförderung

 

Die Grundschule Friedenstal richtet seit dem Schuljahr 2008/2009 als Koordinationsstelle den Landesweiten Mathematik-Wettbewerb aus.

An dem Landesweiten Mathematik-Wettbewerb für Grundschulen nehmen seit 1998 zahlreiche Schulen aus ganz NRW teil. Er ist für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen ausgeschrieben. Natürlich dürfen auch jüngere Kinder teilnehmen, doch erhalten sie keine anderen Aufgaben.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Freude und Interesse am Fach Mathematik zu wecken und interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler zu finden und zu fördern. Bei dem Wettbewerb geht es nicht um Rechenaufgaben im traditionellen Sinn, sondern mathematische Probleme und Sachaufgaben sollen mathematisiert gelöst werden. Dabei stehen die Lösungswege und die Veranschaulichung dieser im Vordergrund. Hier müssen Vermutungen geäußert und Lösungen begründet werden.

Die Aufgaben werden von einem bundesweiten Aufgabenausschuss für Mathematikolympiaden erstellt.

Der Wettbewerb wird über ein Schuljahr  in drei Runden ausgetragen. Die erste Runde findet in den jeweiligen Grundschulen statt. Hier darf jedes Kind, das die Aufgaben lösen möchte, unabhängig von den bisherigen schulischen Leistungen teilnehmen. Jeweils die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Runde können bei der nachfolgenden mitmachen. Die zweite und dritte Runde müssen als Klausur ausgetragen werden und finden in unserer Region wieder an der Grundschule Friedenstal statt. Frau K. Hammes ist Regional-Koordinatorin für den Bezirk Arnsberg und unterstützt die Arbeit von U. Czierpka, Rektorin der Bach-Grundschule in Dortmund, die im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung den Wettbewerb organisiert.

 

Landesweiter Mathematik-Wettbewerb 2011, 3 Runde

Die Grundschule Friedenstal richtete wieder als Koordinationsstelle den Landesweiten Mathematik-Wettbewerb, 3 Runde, aus. Dieses Jahr qualifizierten sich Kinder aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis (10 Kinder), aus Hagen (8 Kinder), aus Bochum (4 Kinder), aus Menden (10 Kinder) und aus Iserlohn (5 von insgesamt 21 Kindern).

An dem Landesweiten Mathematik-Wettbewerb für Grundschulen nehmen seit 1998 zahlreiche Schulen aus ganz NRW teil. Er ist für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen ausgeschrieben. Natürlich dürfen auch jüngere Kinder teilnehmen, doch erhalten sie keine anderen Aufgaben.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Freude und Interesse am Fach Mathematik zu wecken und interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler zu finden und zu fördern. Bei dem Wettbewerb geht es nicht um Rechenaufgaben im traditionellen Sinn, sondern mathematische Probleme und Sachaufgaben sollen mathematisiert gelöst werden. Dabei stehen die Lösungswege und die Veranschaulichung dieser im Vordergrund. Hier müssen Vermutungen geäußert und Lösungen begründet werden.

Die Aufgaben werden von einem bundesweiten Aufgabenausschuss für Mathematikolympiaden erstellt.

Der Wettbewerb wird über ein Schuljahr in drei Runden ausgetragen. Die erste Runde findet in den jeweiligen Grundschulen statt. Hier darf jedes Kind, das die Aufgaben lösen möchte, unabhängig von den bisherigen schulischen Leistungen, teilnehmen. Jeweils die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Runde können bei der nachfolgenden Runde mitmachen. Die zweite und dritte Runde müssen als Klausur ausgetragen werden und finden in unserer Region an der Grundschule Friedenstal statt. Frau Kirsten Hammes ist Regional-Koordinatorin. Ohne die Lehrkräfte der Grundschule Friedenstal und der anderen Grundschulen wäre diese Aufgabe nicht zu erfüllen.

In ganz Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2011 etwa 56.000 Kinder an der 1. Runde und mehr als 18.000 Kinder an der 2. Runde teilgenommen. 2000 Kinder, die in der 2. Runde 18 und mehr Punkte erreicht haben, haben sich für die 3. Rund qualifiziert.

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Musische Förderung

 

Theaterbesuch:

Schon seit Jahren zählt die Fahrt ins Hagener Stadttheater zu den Höhepunkten der Vorweihnachtszeit. Es ist Teil unseres Schulprogramms, allen Kindern unserer Schule frühzeitig die Möglichkeit zu geben, das Theater als kulturelle Einrichtung kennen zu lernen und seine Ausdrucksformen zu erleben. Die Vor- und Nachbereitung des Weihnachtsmärchens wird in den Unterricht einbezogen. Im Jahr 2008 sahen wir „Rumpelstilzchen“.

   

 

 

Arbeitsgemeinschaft CHOR

Viele Kinder unserer Schule haben Freude an der Musik, an musikalischen Aktivitäten.Unsere `Chor - AG`, die von Frau Ammann-Westphal geleitet wird, bietet allen Schülern und Schülerinnen der 3. und 4. Klassen die Möglichkeit, klassenübergreifend miteinander zu singen.

Dieses Angebot der freiwilligen Arbeitsgemeinschaft wird von zahlreichen Jungen und Mädchen gern genutzt und findet einmal wöchentlich statt. Es werden moderne Lieder und Kanons gesungen, aber auch altes Liedgut wird gepflegt. Auf Schulveranstaltungen (Einschulungsfeier, Feste, Weihnachtssingen, Projekte u.a.) tritt unser Schulchor engagiert auf.

 

"Jedem Kind ein Instrument" (2008/2009)

Seit dem Schuljahr 2007/2008 findet der GS Friedenstal das Landesprojekt „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) statt. Im laufenden Schuljahr nehmen erstmalig alle Kinder der ersten Klassen an diesem musikpädagogischen Projekt teil, welches von Herr Scheipner (Musikschule Ennepetal) gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Frau Verfürthh und Frau Asbeck durchgeführt wird. Die Ergebnisse der Hirnforschung belegen, dass die Beschäftigung mit Musik die Entwicklung der Kinder sehr günstig beeinflusst. Das Erlernen eines Musikinstrumentes ist eine hoch komplexe Tätigkeit, die kognitive, motorische, kreative und natürlich auch soziale Fähigkeiten fordert und fördert.
Das JeKi-Programm sieht für die einzelnen Schuljahre folgendermaßen aus:

 

1. Schuljahr:
Die Kinder werden spielerisch an Rhythmen und Noten herangeführt und lernen verschiedene Instrumente kennen. Nach der ersten Klasse soll bei den Kindern der Wunsch geweckt worden sein, eines der vorgestellten Instrumente zu erlernen. Das gemeinsame Unterrichten von Musikschullehrern und Grundschullehrern ermöglicht eine intensive pädagogische Betreuung bzw. einen intensiven pädagogischen Austausch. Das 1. JeKi-Jahr ist für die Eltern ab dem Schuljahr 2008/2009 beitragsfrei.

       

2. Schuljahr:
Jedes Kind sucht sich ein Instrument aus, das es als Leihgabe von der Musikschule erhält. Elektronische Instrumente oder Schlagzeug werden nicht angeboten. Der Instrumentalunterricht startet in einer Kleingruppe (Streicher oder Holzbläser oder andere Instrumentalgruppen). So können die Kinder schon im 2. Schuljahr das gemeinsame Musizieren erleben. Der monatliche Unkostenbeitrag für die Eltern beträgt im 2. Jahr 20.00 Euro.

 

3. und 4. Schuljahr:
Von der 3. Klasse an wird der Instrumentalunterricht noch durch das wöchentliche Zusammenspiel im Schulorchester ergänzt. Am Ende eines jeden Schuljahres steht ein großes Abschlusskonzert. Neben der musikalischen Ausbildung gewinnen nun auch Einsatzfreude und Engagement für gemeinsame außerunterrichtliche Vorhaben an Bedeutung.


Die Resonanz der Kinder und Eltern ist sehr positiv. Unsere Erstklässler haben bereits verschiedene Instrumente kennen gelernt und diese als rhythmische Begleitung bei Liedern eingesetzt. Außerdem konnten sie schon praktische Erfahrungen mit Fachbegriffen wie Takt, Viertelnote, Pausezeichen, … sammeln. Das Prinzip der Selbsttätigkeit wird bei diesem Projekt in hohem Maße verwirklicht. Die Kinder sind durch die kindgerechte Darbietung und durch die Lerninhalte selbst sehr motiviert und arbeiten daher mit Begeisterung und Konzentration. Unsere Zweitklässler haben Cello- und Gitarrenunterricht und sind bereits in der Lage, kleine Musikstücke vorzuspielen. Zum Ende des Schuljahres ist ein kleines Konzert mit den Kindern des JeKi-Projektes geplant. Kinder, Eltern und Kollegium freuen sich auf die Fortführung des Projektes im nächsten Jahr.

 

 

Jeki-Projekt Cello

Wir sind eine Gruppe von fünf Kindern, die, nachdem sie im ersten Jahr des Jeki-Projekts verschiedene Instrumente kennengelernt hat, nun im 2. Jahr mit den Anfängen des Cellospiels vertraut gemacht wird.

Unser Cellolehrer, Herr Booz, ist Angestellter der Musikschule Ennepetal. Wir treffen uns einmal wöchentlich in der Grundschule Friedenstal und wollen unsere Fortschritte auf dem Cello in einem Konzert im Mai vorstellen.

Anfänglich mussten die Instrumente, die der Körpergröße von Grundschulkindern angepasst sind, häufig nachgestimmt werden, vor allem wegen der winterlichen Temperaturen. An regelmäßiges Üben müssen sich Kinder und Eltern erst gewöhnen, weil die Töne, die immer erst gesucht werden müssen, nicht immer schön klingen. Spätestens im dritten Jahr des Jeki-Projekts, beim Zusammenspiel mit anderen Instrumenten, wird deutlich werden, wozu das Training auf den Instrumenten gut war. Das soll aber nicht heißen, dass wir  nicht auch schon jetzt Spaß haben, auch wenn wir auf dem Cello oft wiederholen und üben müssen.

   

Jeki-Projekt Gitarre

Seit August 2008 erhalten sieben Kinder der Grundschule Friedenstal im Rahmen von JeKi Gitarren-Unterricht.

Der Diplom-Instrumental-Pädagoge Rüdiger Scheipner (Saxophon/Klarinette/Gitarre/Allgemeine Musikerziehung AME, Städt. Musikschule Ennepetal) vermittelt den Kindern wöchentlich 45 Minuten die Grundlagen des Gitarren-Spiels: Haltung, Spiel auf Leer- und gegriffenen Saiten, kleine Stückchen im Fünf-Ton-Raum

 Es ist für die Eltern möglich ihre Kinder auch für das 3. JeKi – Jahr anzumelden, in dem sie dann zusätzlich zum Unterricht im Ensemble spielen können.

 

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Der Unterricht in der Herkunftsprache und seine Bedeutung (Emsalettin Temel)

Deutschland ist jetzt kein Land mehr mit einer Kultur, mit einer Sprache und mit einer Religion, sondern es ist ein Land mit vielen Kulturen, Sprachen und Religionen. Dies ist für Deutschland ein kultureller Reichtum. Die Menschen, unterschiedliche soziale Gruppen, müssen auf der Grundlage von gemeinsamen Normen und Werten eine neue “gemeinsame Kultur” entwickeln. Diese neue Kultur gibt den Menschen ein Bewustsein und Verantwortungsgefühl für das gemeinsame Zusammenleben.

Die Schule und alle anderen Erziehungseinrichtungen sind also der Ausgangspunkt für einen Entwicklungsprozess. Im Kindergarten kann den Kindern bereits das soziale Verhalten für das Zusammenleben in und mit unterschiedlichen Kulturen vermittelt werden. Ziel und Absicht von uns Lehrern und Erziehern ist nicht die Spaltung, sondern die Bildung von gemeinsamen Grundlagen, um das respektvolle Zusammenleben in der Gesellschaft zu fördern.

 Welche Bedeutung hat daher die muttersprachliche Erziehung in diesem Prozess?

Muttersprache hat auch beim Lernen folgende Auswirkung.

In Deutschland geborene und aufgewachsene Kinder sind unabhängig von ihrer Herkunft, ein Teil dieser Gesellschaft. Durch die Anerkennung der gesellschaftlichen Gegebenheiten, kann über Fragen der Integration und Bildung diskutiert werden. Assimilation kann kein Ziel von Bildungspolitik sein, da durch Assimilation  alle kulturellen Unterschiede, die sich im Laufe des Zusammenlebens entwickelt haben, aufgehoben werden sollen. Uns geht es um das Zusammenwachsen in gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Toleranz.  

Der moderne Mensch unserer Zeit kann unter Bewahrung der eigenen Identität mit anderen Menschen, Gruppierungen und Kulturen zusammen leben. Es ist der Mensch, der gemeinsame kulturelle Werte und Normen entwickelt und für eine gemeinsame Zukunft arbeitet. Bildung muss sich das Ziel setzen Unterschiede zu respektieren und Gemeinschaft zu institutionalisieren. Die Voraussetzung für die oben beschriebenen Prozesse ist die Förderung und Unterstützung der Muttersprache unter Berufung auf wissenschaftliche Untersuchungen. Auch wir Lehrer und Erzieher haben die Pflicht unsere Kinder in der Muttersprache zu unterrichten angesichts der oben benannten Entwicklungen und Ziele.

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Gesundheitserziehung

Klasse 2000

 

Als erstes Thema ist in der 2. Jahrgangsstufe „In meiner Klasse bin ich gerne“ vorgesehen. Die Kinder versuchen, ihre eigenen Gefühle differenziert wahr zu nehmen, und erkennen, dass von jedem dieser Gefühle auch eine Wirkung auf andere ausgeht. Sie lernen, Probleme strukturiert anzugehen und aktiv für ihr eigenes Wohlbefinden und ein gutes Klassenklima zu sorgen.

Anschließend wird das Thema „Bewegung“ behandelt. Die Kinder lernen die Funktion ihrer Wirbelsäule, Knochen und Muskeln kennen. Sie erarbeiten Möglichkeiten, wie sie im Unterricht und im Alltag möglichst viel in Bewegung sein können.

Zuletzt kommt das Thema „Gesunde Ernährung“. Die Kinder lernen spielerisch gesunde Lebensmittel kennen. Der Unterrichtsschwerpunkt liegt auf den beiden Themen: „Wasser- der gesündeste Durstlöscher der Welt“ und „Obst und Gemüse jeden Tag“.

Das ganzheitliche Projekt erstreckt sich über alle vier Grundschuljahre. Die beiden zweiten Klassen werden weiterhin vom Lionsclub Ennepe-Ruhr gesponsert. Nach der Einführung in den jeweiligen Themenbereich durch die Gesundheitsförderin Frau Karoff übernehmen die beiden Klassenlehrerinnen Frau Lenze und Frau Naujoks die daran anschließenden Stunden.

                         

In allen Klassen wird regelmäßig ein "gesundes Klassenfrühstück" von den Kindern zubereitet und mit großem Appetit verzehrt.

               

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Gemeinsamer Unterricht in der Grundschule Friedenstal

 

Im Gemeinsamen Unterricht lernen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf  gemeinsam mit anderen Kindern in einer Klasse.

Sonderpädagogischer Förderbedarf bedeutet, dass bei einem Kind besondere Auffälligkeiten z.B. im Bereich Sprache, in der emotionalen und sozialen Entwicklung oder ganz allgemein in der Lernentwicklung festgestellt wurden, die eine umfassendere Förderung notwendig machen, um schulische Erfolge zu gewährleisten. 

Als Grundlage hierfür wird gemeinsam von einer Förderschullehrkraft und einer Grundschullehrkraft im Auftrag des Schulamtes ein pädagogisches Gutachten erstellt, in dem der sonderpädagogische Förderbedarf begründet und festgestellt wird (AO-SF).

Wenn eine Förderung im Gemeinsamen Unterricht möglich ist, muss das Kind zu keiner Förderschule, sondern kann in seinem gewohnten Umfeld die allgemeine Grundschule besuchen und in eine Grundschulklasse integriert werden.

Hierbei wird die Klassenlehrerin von einer Förderschullehrerin unterstützt.

Gemeinsam wird für jedes Kind ein individueller Förderplan erstellt, der Förderbedarf ermittelt und die nächsten Lernziele verabredet. Die Lernfortschritte des Kindes werden regelmäßig überprüft und der Förderplan kontinuierlich fortgeschrieben.

In der Grundschule Friedenstal  werden die Kinder mit Unterstützung der Förderschullehrerin im Klassenverband, in Kleingruppen oder in der Einzelförderung unterrichtet.

Die Förderschullehrerin steht stets in engem Kontakt mit den Eltern und anderen beteiligten Institutionen wie z.B. Ärzten und Therapeuten, um eine möglichst umfassende Förderung der Kinder zu gewährleisten.

In der Grundschule Friedenstal steht für diese besondere Förderung auch ein eigener Raum zur Verfügung, der mit Materialien ausgestattet ist, die dem Lern- und  Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise entsprechen. So gibt es einen Computer mit speziellen Lernprogrammen, Materialien zur Wahrnehmungs- und Sprachförderung, zur Förderung der Motorik, besonderes Anschauungsmaterial für den Mathematikunterricht und spezielle Fördermaterialien für den Deutschunterricht.

Im Schuljahr 2008/09 werden an der Grundschule Friedenstal 3 Schülerinnen und Schüler im Gemeinsamen Unterricht unterrichtet. 1 Schülerin mit dem Förderbedarf „Lernen“, die nach den Richtlinien der Förderschule unterrichtet wird sowie 1 Schülerin und 1 Schüler jeweils mit dem Förderbedarf „Sprache“, die nach den Richtlinien der Grundschule unterrichtet werden.

Als Förderschullehrkraft ist Frau Jähn für den Gemeinsamen Unterricht hier an der Schule verantwortlich. Sie arbeitet seit 2008 hauptamtlich an unserer Schule.

         

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Umwelterziehung

Agenda 21

Seit September 2005 nimmt die GS Friedenstal an der Landeskampagne „Agenda-21 in der Schule“ teil. Die Förderung der sozialen und ökologischen Kompetenz durch langfristige, gemeinsame Arbeit an wichtigen Schulprojekten war für das Kollegium und die Elternvertreter die Begründung für den Einstieg. Die Arbeit an den Schwerpunkten „ Müllvermeidung“, „Gesunde Ernährung“, „Planung und Durchführung ökologischer Veränderungen des Schulgeländes“ und die freiwillige „Einführung einheitlicher Schulkleidung“ standen am Anfang unserer Agenda. Im 2. und dritten Jahr kamen das kreisweite Projekt „Zukunftswald“, das fächer- und jahrgangsübergreifende Wasserprojekt sowie integrationsfördernde Maßnahmen für Eltern mit Migrationshintergrund hinzu

 

 

Schwerpunkt Müllvermeidung:
1. In allen Klassen wird auf die sachgerechte Trennung von Verpackungsmüll, Papier, Bioabfällen und Restmüll großen Wert gelegt. Auch umweltgerechte Verpackungen in Form von Butterbrotdosen oder Trinkflaschen werden nach Erarbeitung der Thematik im Unterricht von immer mehr Schülern genutzt.

2. Durch eine Ausstellung der 4b zum Thema „Korken für Kork“ im Schuljahr 2005/2006 informierten „Experten/innen“ der Klasse Schüler/ Schülerinnen aller anderen Klassen und die Eltern über die Gründe für die Korksammlung, die seit Januar 2006 in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Tomaschewski vom Umweltamt der Stadt Ennepetal und der Diakonie Kork durchgeführt wird.
Für die Sammlung und Wiederverwertung von Korken spricht:
 

  • Kork ist ein nachwachsender Naturstoff und für eine einmalige Nutzung viel zu schade.
     
  • Korken können geschrotet werden und als Dämmstoff eingesetzt werden.
     
  • Die Kork-Wiederverwertung verringert das Müllaufkommen.
     
  • Kork hat hervorragende Dämmeigenschaften und kann FCKW-geschäumte Dämmstoffe ersetzen.
     
  • Kork-Recycling vermindert den drohenden Raubbau an der Korkeiche. Damit ist Korkensammeln ein aktiver Beitrag zum Landschaftsschutz.
     
  • Die Sammlung und Verarbeitung von Korken schafft für behinderte Menschen Arbeitsplätze.



    3. Briefmarken sammeln für Bethel
    Unter diesem Motto initiierte eine Religionsgruppe der 3. Klasse im Schuljahr 2005 /2006 eine Briefmarkensammelaktion für die ganze Schule.
    Die Aktion Briefmarken für Bethel ist eine Maßnahme der Bodelschwinghschen Anstalten zugunsten von Menschen, die Hilfe brauchen. In der Briefmarkenstelle werden die gebrauchten Marken von behinderten Mitarbeitern im Wasserbad abgelöst, getrocknet und geordnet. Die Einrichtung verarbeitet die Marken zu Sortimentspackungen für Briefmarkensammler in aller Welt.
    Folgende Punkte sprechen für diese Sammelaktion:
     
  • Das wertvollste Altpapier Deutschlands - gebrauchte Briefmarken - wird wiederverwertet.
     
  • Briefmarken sind der Rohstoff für 25 behinderte Mitarbeiter/innen in der Briefmarkenstelle Bethel. Rund 100 weitere Menschen arbeiten in anderen Einrichtungen Bethels, wie Werkstätten.
     
  • Die Briefmarken bieten Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen, die trotz aller Schwierigkeiten nicht ihren Lebensmut verloren haben und durch ihre Arbeit aktiv zu ihrem Lebensunterhalt beitragen.
     
  • Mit dem Erlös werden Arbeitsplätze für behinderte Menschen geschaffen und erhalten. Außerdem kann die diakonische Arbeit Bethels für kranke und behinderte Menschen weiter unterstützt werden.


     
    Deshalb: Keine Briefmarken in den Papierkorb - bitte ausschneiden für Bethel!

    4. Im Mai 2006 führten wir in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW die Kampagne „Mach den Boxenstopp – Bring leere Batterien zurück“ durch. Als Belohnung für die Teilnahmen erhielten alle Schüler/innen der 3. und 4. Schuljahre einen Batterietester und einen kindgerechten Comic, der gute Gründe für die sachgerechte Entsorgung der leeren Batterien veranschaulicht:
     
  • Keine Belastung der Umwelt durch Schwermetalle
     
  • Schonung von Mensch und Tier durch eine unbelastete Nahrungskette

     

    5. Seit Oktober 2006 beteiligt sich die Grundschule Friedenstal am „Sammelprojekt Squiddy“. Der Tintenfisch „Squiddy“ bittet die Grundschüler um Unterstützung bei der Sammlung von Tintenpatronen und Handys. Als Gegenleistung erhalten die sammelnden Klassen Squiddy-Points, die sie gegen Bargeld oder Prämien eintauschen können. Die Schirmherrschaft für diese Recyclingaktion übernimmt der Bundesumweltminister.

    Schwerpunkt „Planung und Durchführung ökologischer Veränderungen des Schulgeländes“:
    Die Umweltgruppe der OGS an unserer Schule legte nach den Sommerferien 2006 mit der Unterstützung des Grünflächensamtes der Stadt Ennepetal an der Esbecker Straße eine Wildwiese an.
     
      

     

    Schwerpunkt „Einführung einheitlicher Schulkleidung“:
    Auf Initiative der Elternvertreter in der Schulkonferenz beschlossen Schülerschaft, Kollegium und die Vertreter/innen der Schulpflegschaft die Einführung von einheitlichen Schul-T-shirts. Hintergrund für die Entscheidung war die Beobachtung der Eltern, dass auch schon in der Grundschule Mode- und Markendiktat existieren und sich Kinder aus nicht begüterten Elternhäusern leicht ausgegrenzt fühlen, wenn sie nicht mithalten können. Demgegenüber sehen wir Schule in der Hauptsache als Ort des Lernens und der sozialen Integration an, in der Angehörige verschiedener sozialer Gruppen und Schichten zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen sollen, in der Wertschätzung und Anerkennung nicht von Äußerlichkeiten abhängt. Um die Zusammengehörigkeit und das Wir-Gefühl zu stärken ist die Schulkleidung hilfreich.
       

    Das Schullogo entwickelte die Designerin Sarah Heidelberg, ehemalige Schülerin unserer Schule nach Ideen und Entwürfen unserer Grundschüler/innen. Seit dem Jubiläums- Schulfest im April 2006 wurden Schul-T-shirts erstmals verkauft, zusätzlich auch Buttons. Im Januar 2007 die Fahne mit dem Schullogo gehisst.
     

    Teilnahme an der Auszeichnungsfeier für "Agenda-21 in der Schule"

    Drei Jahre lang haben wir intensiv an den folgenden acht Projektschwerpunkten gearbeitet:
    1. Förderung der Sozialkompetenz und der Verantwortung gegenüber sich selbst und anderen
    2. Kreisweites Agenda-Projekt: Zukunftswald
    3. Gesunde Ernährung von Anfang an: Essen mit Verstand und Genuss
    4. Fächer- und jahrgangsübergreifendes Wasserprojekt mit verschiedenen Partnern
    5. Verbesserung der Zukunftsperspektiven durch Unterstützung der Eltern
    6. Elterncafe in der Schule als integrationsunterstützende Maßnahme
    7. Mülltrennung/Müllvermeidung
    8. Ökologische Veränderung des Schulgeländes

    Nach der Begutachtung durch eine fachkundige Jury in der Schule wurde die GS Friedenstal mit anderen Schulen des EN-Kreises am 10.06 2008 in der Biologischen Station ausgezeichnet durch den Landrat, Herrn Dr. Arnim Brux, Frau Petra Giebel von der NUA, Herrn Reinold Klüter von der Bezirksregierung Arnsberg, Herrn Dr. Lothar Borringo als koordinierender Schulrat und Frau Elke Zach-Heuer von der Biologischen Station für den Ennepe-Ruhr-Kreis.
    Da die GS Friedenstal die geforderten Kriterien vollständig erfüllte, durften Kinder, Elternvertreter und Kolleginnen eine Fahne, eine Urkunde und ein Hausschild mit der Aufschrift „Agenda 21 in der Schule“ in Empfang nehmen.
    Vor der Urkundenverleihung stimmte die Klasse 3a unter der Leitung der Klassenlehrerin Frau Brigitte Ammann-Westphal mit dem Lied vom Wassertropfen “Tipitipi tup tup“ thematisch und atmosphärisch in die Feier ein. Auch Kinder aus der 2a und 2b gestalteten durch ihren Avenida-Vortag das Rahmenprogramm der Auszeichnungsfeier mit.

                   

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    Integrationshilfekonzept

     

    Als wesentliche Voraussetzung zur Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger sehen wir die Beherrschung der deutschen Sprache an. Darum liegt der Schwerpunkt unseres Integrationshilfekonzeptes auf der Erweiterung und Festigung der Sprachkompetenz.

    Alle Schüler/innen, die Entwicklungsrückstände in der deutschen Sprache besonders im Bereich des Wortschatzes oder der Grammatik aufweisen, werden in zwei zusätzlichen Deutschstunden pro Woche gefördert. In den ersten beiden Jahrgängen geht es vorrangig um das spielerische Erlernen von Reimen, Abzählversen, Rätseln, Gedichten…, aber auch um vielfältige Lautierübungen. Das Einüben von Sprachmustern in Alltagssituationen, die intensive Beschäftigung mit Bilderbüchern und das gezielte Training zum Verstehen und Ausführen einfacher und mehrschrittiger mündlicher und schriftlicher Aufträge gehört ebenfalls zu den Unterrichtsinhalten.

    In den Jahrgängen 3 und 4 bauen Übungen zur differenzierten sprachlichen Ausdrucksfähigkeit, aber auch zum situations- und höreradäquaten Sprechen und Schreiben auf dem Gelernten auf (z.B. beim Versprachlichen von Gedanken und Gefühlen, beim Erklären von Sachverhalten und Problemen, beim Verfassen von Texten …). Bei der Erweiterung der Verstehenskompetenz geht es verstärkt um die Entnahme und Wiedergabe von Informationen aus Texten.

     

    Elternschule

    Die Elternschule richtet sich an türkische Eltern und Eltern aus Drittstaaten. Sie wird an unserer Schule durch Frau Necla Gül Günes nach folgendem Konzept durchgeführt.

     1.    Ziele

    Ziel ist es, die Eltern in ihrer Erziehung so zu stärken, dass sie den schulischen Erfolg ihrer Kinder unterstützen können. Im Unterricht und in den individuellen Beratungen werden die Eltern in  Erziehungsfragen sensibilisiert.Sie sollen ermutigt, unterstützt und gestärkt werden. Sie bekommen das Gefühl “Meine Fragen und Probleme werden beantwortet und ich bekomme Hilfe für eine bewusste Erziehung.“Es werden keine Rezepte verteilt, stattdessen werden die Eltern durch den Kurs bewusster und selbständiger in ihren Handlungen.
    Frau Günes ist es besonders wichtig eine stabile Beziehung zwischen Eltern und Kindern zu schaffen.
    Daher vermittelt sie den Müttern und Vätern, wie sie bewusst mit ihren Kindern umgehen können und wie sie am besten die elterliche Vorbildfunktion zeigen und ausüben können.
    Die Eltern erfahren, wie sie den Umgang im Alltag mit gezielten Methoden meistern können.Sie lernen aber auch, was sie von ihren Kindern erwarten können und sollten. Dies ist eine entscheidende Basis für den Erfolg in der Schule.

    Durch ihren Einsatz möchte Frau Günes den Eltern auch das Gefühl näher bringen, dass Erziehung nicht nur aus Regeln und Methoden besteht, sondern, dass Erziehung an einem stressigen und kurzen Tag sehr viel Spaß und Freude machen kann.
    In dem Kurs können Eltern also lernen, wie man bewusst gezielte Methoden mit Freude an Erziehung in Einklang bringen kann.
    Je mehr Harmonie zuhause herrscht, desto mehr Erfolg in der Schule.

    Die Erziehungsziele und Erziehungsfragen sind daher von besonderer Wichtigkeit. Wir schaffen eine Basis für die Eltern, auf der sie eigenständig mit Problemsituationen umgehen können. Wir entwickeln gemeinsam individuelle Lösungen, die den Eltern im Umgang mit ihren Kindern ihren Alltag erleichtern werden.

    In dem Kurs wird eine wöchentliche Hausaufgabe gegeben, damit die Eltern die Theorie zuhause  praktisch umsetzen können. Zu jeder nächsten Unterrichtsstunde werden die neu gewonnen Erfahrungen reflektiert. Dies ist sehr wichtig, da die Eltern lernen ihr eigenes Verhalten und Auftreten zu beobachten. Danach können sie besser verstehen, warum etwas „geklappt“ hat und warum nicht.

    Frau Günes ist es wichtig, dass die Eltern wissen, dass gute Erziehung erlernbar ist.

    Sie macht Mut zur Erziehung.

     2.    Basislernstoff und Unterrichtsinhalte:

    ·        Grenzen setzen („Nein “sagen)

    ·        Gemeinsames „Lernen“ mit Gruppenregeln

    ·        Umgang mit Strafen und Belohnungen

    ·        Kommunikation und aktives Zuhören

    ·        Konflikte in der Familie – Probleme in der Schule

    ·        Familienatmosphäre und Beziehungen

    ·        Kommunikation „Ich- Du“ Botschaften

    ·        Konflikte und Machtkämpfe zwischen Geschwistern/Schulfreunden

    ·        Konzentrations- und Lernprobleme

    ·        Spielerisches Lernen – Spielen fördert das Lernen

    ·        Gesunde Ernährung

    ·        Entspannungsmöglichkeiten für Kinder und Eltern

    ·        Medienkonsum

     

    3.    Kontaktaufnahme/Beratung

    Die Elternschule ist seit Januar 2009 für türkische Eltern und Eltern aus Drittstaaten aktiv.

    Frau Günes ist einmal pro Woche, dienstags in der Schule. Vormittags findet der  Unterricht statt und nachmittags steht sie auf Wunsch für individuelle Beratung (für Mütter und Väter) zur Verfügung. Einmal im Monat gibt es das Elterncafe, in dem interessierte und neugierige Eltern in Frühstücks-Atmosphäre die Elternschule (näher) kennen lernen können.

    Die Elternschule ist  zudem auch aktiv an Schulprojekten beteiligt.

     

    Necla Gül Günes
    Dipl.Sozial Pädagogin
    Syst. Familien-Sozialtherapeutin

    VHS-Zweckverband
    Ennepe-Ruhr-Süd
    Mittelstr.86-88 

    Tel: 02332/9186-136
    Fax:02332/9186/30
    E-mail:guenes@vhs-en-sued.de

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    Medienerziehung

     Alle Klassenräume unserer Schule sind mit jeweils drei Computern mit Internetzugang ausgestattet. Sie werden bei uns in der Schule in nahezu allen Fächern, besonders aber im Sachunterricht, im Deutschunterricht, im Förderunterricht, in der Freiarbeit und in Computer-AGs benutzt. Schon im ersten Schuljahr lernen die Schüler/innen die Grundlagen der Handhabung und entwickeln schrittweise erste Fertigkeiten (wie geeignete Suchmaschinen, Schreib-, Zeichen-, und Lernprogramme).

    Besonders im offenen Unterricht, in der Lese-Rechtschreibförderung oder allgemein im Förderunterricht arbeiten wir mit Lernprogrammen wie „Antolin“, „Caesar“, „GUT“ und „Lernwerkstatt“. Die Schüler/innen gewinnen so im Laufe ihrer Grundschulzeit eine große Vertrautheit und zunehmende Sicherheit im Umgang mit dem Computer als Arbeits- und Informationsmittel.

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    SEIS

    Im Dezember 2009 nahmen an der Selbstevaluation der Grundschule Friedenstal 33 Eltern (94%) von Schülern der 4. Klassen, 34 Schüler/innen (97%), 6 Lehrer (100%) und 7 Mitarbeiter (100%) teil. Aufgrund dieser hohen Beteiligung können die Ergebnisse als repräsentative Momentaufnahme der Einschätzung unserer Schule gewertet werden.  Die Fragen können Sie auf der Seite der Bertelsmann-Stiftung nachlesen (www.das-macht-schule.de).

    Information über die wesentlichen  Ergebnisse :

    1. Schulleben: 97% der befragten Eltern schätzen das vielfältige Schulleben mit vielen kulturellen Angeboten. Diese Einschätzung wird auch von den Schülern/innen (97%) und Lehrern (100%) bestätigt.
    2. 94% der Eltern geben an, dass sie ihre Kinder gerne auf diese Schule schicken. Bei den Schülern/innen ist die Zustimmung zur Aussage „ich gehe gern in diese Schule“ ähnlich hoch wie bei den Eltern, sie beträgt 91%.
    3. Dass die Schule ein sehr einladender und freundlicher Ort ist, finden jeweils 100% der Eltern, Lehrer und Mitarbeiter sowie 91% der Schüler/innen. Vergleichswerte aller bisher befragten Grundschulen in NRW liegen deutlich niedriger (83% Schüler/innen, 79% Eltern).
    4. Im Durchschnitt sprechen 86% der Eltern, 94% der Schüler/innen und 93% der Lehrer der Schule eine sehr hohe personale Kompetenz zu.  Viele von Ihnen würden diese Schule auch weiterempfehlen (85%).
    5. Die Zufriedenheit mit der Qualität des Unterrichts liegt  mit 94%  recht hoch (höher als an vergleichbaren Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis( 93%) oder in NRW  (83%).
    6. Die regelmäßige Beratung  über Stärken und Schwächen ihrer Kinder wird von 88% der Eltern positiv bewertet,  allerdings meinen nur 73% der Eltern, dass sie hilfreiche Anregungen bekommen, damit sich ihr Kind verbessert. An diesem Punkt werden wir weiterarbeiten.
    7. Auch der Bereich „Wertschätzung und soziales Klima in der Schule und in den Klassen“ erhält hohe Zustimmungswerte (Eltern 83%, Schüler/innen 95%, Lehrer und Mitarbeiter 100%). Lediglich die Aussage „Die Schüler/innen akzeptieren und respektieren sich untereinander“ weist eine Diskrepanz zwischen den Werten der Schüler/innen, Lehrer, Mitarbeiter (je 100%) und denen der Eltern(79%) auf. 
    8. 91% Elternzufriedenheit erhielt die Schule für Planung und Organisation. Die Eltern  halten sich für gut informiert und schätzen die regelmäßige Kommunikation der Schule mit den Eltern (85%),
    9. Die Arbeit der Schulleitung kommt gut an. Schulleitung ist für Eltern und  Kinder gut erreichbar. Sie sorgt für ein friedliches Miteinander, tut etwas gegen Konflikte, greift bei Regelverstößen früh ein und sucht gemeinsame Lösungen. (immer mehr als 82%).
    10. Auch die Lehrer gehen nach Ihrer Einschätzung mit schlechtem Benehmen angemessen um (82%). Insgesamt glauben die Eltern, dass die Schule etwas gegen Ärgern und schlechtes Verhalten unternimmt (Eltern 82%, Schüler/innen).
    11. Während 97% der Schüler/innen zufrieden damit sind, wie an unserer Schule Entscheidungen getroffen werden und sie sich daran beteiligt fühlen, stimmen dieser Aussage nur 76% der Eltern zu.
    12. Der Aussage „Die Schule fördert individuelle Begabungen und Interessen der Schüler/innen (Lese-/Literaturkreis, Naturwissenschaften, Wettbewerbe o.ä.)“ stimmen 80% der Schüler/innen, aber nur 70% der Eltern zu.
    13. Dass an unserer Schule Absprachen ein hohes Maß an Verbindlichkeit haben, finden 70% der Eltern.
    14. 76% finden, dass wir ausreichend Zeit haben, um uns um unsere Schüler/innen zu kümmern. 
    15.  Auffällig erscheint uns, dass viele Eltern zu manchen Fragen nichts sagen konnten, sie also die Alternative „Ich weiß nicht“ gewählt haben, z.B. 30% bei der Aussage „An unserer Schule führen Evaluationsergebnisse/Umfragen zu Verbesserungsmaßnahmen“.
    16. Dass 39% der Eltern nicht wissen, ob Informationen über die Verwendung der finanziellen Mittel der Schule veröffentlicht werden, ist ebenfalls ein Informationsmangel, den es zu beheben gilt.

    Alle diese Werte spornen die Schule zu weiterer Arbeit an.

    Sie  wird sich mit diesen und weiteren Punkten in der nächsten Zeit beschäftigen und versuchen, das was positiv bemerkt wird, zu bewahren, gleichzeitig aber die kritischen Punkte zu diskutieren und nach besseren Lösungen zu suchen.

    Eltern sind jederzeit willkommen an der Schulentwicklung mitzuarbeiten. Die Daten werden in schulinternen Lehrerfortbildungen aufbereitet.

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