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Grundschule Friedenstal : Knobelaufgaben für Mathe-Genies

Ennepetal, 12.01.2010, Angelika Trapp

 

„Wie lange benötigen 100 Störche, um 100 Frösche zu fangen, wenn fünf Störche in fünf Minuten fünf Frösche fangen?” Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Friedenstal, die sich beim Landsweiten Mathe-Wettbewerb qualifiziert haben, können diese Aufgabe lösen.

Die Grundschule Friedenstal richtet seit 2008/2009 als Koordinationsstelle den Landesweiten Mathematik-Wettbewerb aus. Ziel des Wettbewerbs sei es, Freude und Interesse am Fach Mathematik zu wecken und begabte Schüler zu finden und zu fördern.

Freude und Interesse für die Mathematik

Bei dem Wettbewerb geht es nicht um Rechenaufgaben im traditionellen Sinn, vielmehr sollen mathematische Probleme und Sachaufgaben mathematisiert gelöst werden. Dabei stehen die Lösungswege und die Veranschaulichung dieser im Vordergrund. Hier müssen Vermutungen geäußert und Lösungen begründet werden. Die Aufgaben werden von einem bundesweiten Aufgabenausschuss für Mathematikolympiaden erstellt.

Die Regionalkoordinatorin für den EN-Kreis, Kirsten Hammes, betont, dass die Schüler Knobelaufgaben erhielten, „wo man sich richtig `reindenken musste”. So entwickele sich ein Gespür für Mathematik, für logische Zusammenhänge.

Einige Grundschulen hatten bei der Korrektur der Aufgaben ihre Hilfe angeboten, zeigte sich Schulleiterin Rita Suck dankbar für die Entlastung.

Der Wettbewerb wird über ein Schuljahr in drei Runden ausgetragen. Die erste Runde fand in den jeweiligen Grundschulen statt. Die zweite und dritte Runde müssen als Klausur ausgetragen werden und finden erstmals an der Grundschule Friedenstal statt.

In diesem Schuljahr nahmen aus dem EN-Kreis 15 Grundschulen teil. Von den rund 475 Kindern qualifizierten sich 127 für die zweite Runde; 13 davon von der GS Friedenstal und zwar: Julius Emde, Mustafa Ceran, Max Krumbein, Julia Barcal, Ceyda Canpolat, Mara Bremecke, Niklas Bleckmann (3a und 3b); Tobias Mros, Colin Lingenberg, Alexandra Peter, Antonia Jovic (4a) sowie Frank Lipps und Alex Holzwart (4b). Die Urkunden werden zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.

Die zweite Runde findet am 6. Februar statt. Dabei entscheidet sich, wer an der dritten Runde am 17. April in der Grundschule Friedenstal teilnehmen wird.

Und noch eine Aufgabe – für die Leser? „Auf jeder Etage in einem Haus mit zwei Wohnungen leben Jörg, Peter, Anja, Michael, Ines und Sven. Steht man vor dem Haus, wohnt Anja links neben Jörg, Michael wohnt rechts neben Ines. Anja wohnt höher als Ines, Jörg tiefer als Peter, Peter und Anja wohnen nicht auf der gleichen Seite. Wo wohnt jeder einzelne?” Nun kann ein Haus gezeichnet und die Namen können eingetragen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Artikel erschienen in der WR

ZeusKids-Reporter Julian Simons, 11 Jahre, aus Ennepetal (Klasse 4a der Grundschule Friedenstal) hat zum Thema "Es liegt an uns" einen ZeusKids-Artikel verfasst.

Ich frage mich, ob solche Dinge wie der Amoklauf passieren müssen? Warum ist niemandem etwas aufgefallen? Manche Dinge lassen sich einfach nicht verhindern, aber ich glaube, wenn alle aufmerksamer gewesen wären, wäre bestimmt etwas aufgefallen. Alle Zeichen deuteten darauf hin, dass Tim K. nichts Gutes im Sinn hatte. Vieleicht fanden seine Freunde die Gewaltspiele ja auch ganz toll und haben deshalb nichts gesagt. Manchmal denkt man auch einfach nicht darüber nach, wie es dem Anderen geht oder was ihn beschäftigt. Wir fragen auch nicht nach, was in dem Anderem vorgeht, wir interessieren uns mehr für uns selbst und dafür, dass es uns gut geht. Wir müssen ALLE aufmerksamer sein und uns für unsere Mitmenschen interessieren, um so etwas nicht noch einmal zuzulassen oder so etwas zu verhindern.

Ennepetal 18.03.09

 

 

Zauber des Orients in der Grundschule Friedenstal

Ennepetal, 29.03.2009, Angelika Trapp
 
 
„Zauber des Orients" lautete das Thema der Projektwoche an der Grundschule Friedenstal in Milspe.
Der Vorsitzende des Schulausschusses der Stadt, Matthias Rehbach (CDU), CDU-Fraktionschef Walter Faupel und der städt. Fachbereichsleiter Peter Müller ließen sich vom Orient, mit all den hübschen Bekleidungsstücken und der mit Plätzchen gefüllten Orient-Pantöffelchen im Nu verzaubern.

Schulleiterin Rita Suck zeigt sich ganz besonders stolz über die Projektarbeit „Pressebüro". Eine „Tageszeitung" - Montag bis Freitag jeweils ein DIN-A-3-Blatt - war da erschienen, und nur kurz nach der Präsentation konnten die Schüler rufen: „Tageszeitung ausverkauft!". Klar, bei den strengen Auflagen, die den kleinen Redakteuren ans Herz gelegt wurden wie: „Unser Tag beginnt mit der Redaktionssitzung Punkt 8 Uhr!".

Junge Zeitungsmacher fanden immer Käufer

Die 16 jungen Zeitungsmacher hatten sich mit Unterstützung der Eltern Sabine Peter und Thomas Mros sowie Lehrerin Ulla Jähn ins Zeug gelegt: Interviews durch Antonia, Rätselecke, Wissenswertes über den Orient wie „Die Schlangen hören nicht auf die Musik - sie machen die Bewegungen der Schlangenbeschwörer nach".

Als das Theaterstück „Ein Fest beim Sultan" gezeigt wurde, platzte die Aula aus den Nähten. Eltern und Großeltern drängten sich vor der Bühne, spendeten den jungen Akteuren Applaus. Antonia überzeugte als Flötenspielerin, Colin als Schlangenbeschwörer, Aylin und Eileen als Wesir und Kalif. Die Wahrsagerin spielte Sina. Die Lehrerinnen Gabriele Korsch und Franziska Asbeck hatten Schönes mit ihrer Truppe vollbracht, die u.a. mit Tanzeinlagen glänzte.

Auch das Buffet war orientalisch

Besucher konnten zahlreiche Stationen ansteuern wie das orientalische Buffet, das Kirsten Hammes, Heidi Naujoks und Monika Verführth mit den Grundschülern gezaubert hatten. Geschmeckt habe das Kichererbsenpürre, das arabische Brot und der Grießkuchen, war von „Feinschmeckern" zu hören. Daneben war das dazu passende Kochbuch mit Rezepten zu erwerben.

In der Kreativgruppe wurde Aladins Wunderlampe hergestellt, glitzernde Orient-Pantöffelchen, gefüllt mit Plätzchen, von denen auch Walter Faupel nicht lassen konnte, dekorative Kacheln und Spiegel. Alle Klassen waren mit Begeisterung dabei. „Es haben sich Fähigkeiten herauskristallisiert, die im Schulalltag so nicht in Erscheinung treten, die sonst eher im Verborgenen liegen", so Schulleiterin Suck.